Gemeinsam  gestalten

Die Entscheidungsmethode Systemisches Konsensieren bietet wesentliche Veränderungsimpulse mit denen Gruppen gemeinsam und auf Augenhöhe gestalten können. Sei es die Bürgerversammlung, die entscheiden muss, wie 50.000 Euro verwendet werden sollen. Oder eine 30-köpfige Lebensgemeinschaft, die schauen möchte, wie sie ihre Gemeinschaftsräume nutzen möchte. Oder das Team, dass selber entscheidet, welche Arbeitsschritte gemacht werden müssen, um die App fertig zu bekommen. 

Wenn es funktioniert – mach mehr davon. Wenn das, was du tust, nicht funkioniert, mach etwas anderes.

Steve de Shazer

Psychotherapeut und Autor

Wir glauben nämlich daran, dass Menschen lieber an einem Strang ziehen wollen, um gemeinsam an Lösungen zu arbeiten. Dahinter steht die Erfahrung, dass Gruppen Lösungen mit Mut umsetzen, wenn sie diese selber entschieden haben. Bekommen sie hingegen eine nicht nachvollziehbare Lösung von oben angeordnet, steigert das den Unmut und verringert die Bereitschaft diese Lösung auszuführen.

Mit Systemisches Konsensieren können Gruppen einerseits nach pragmatischen Lösungen suchen und andererseits ihre Kultur des Miteinanders auf eine neue Ebene bringen. In der Haltung des SK-Prinzips und der Methode Systemisches Konsensieren wohnt eines der ältesten Entscheidungsverfahren. Dieses zeigt sich als Muster dann, wenn Menschen miteinander interagieren, deren Wohlergehen einander wichtig ist.

 

2 unterschiedliche SK Anwendungstypen

Der systemische Prozess der Methode SK in Entscheidungsprozessen eine Stütze. Für Menschen, die einander nur wenig bis gar nicht kennen, besonders heteorgene Gruppen und Teams, oder für Situationen, die ein hohes Konflikpotential bergen, ermöglicht SK einerseits einen lösungsorientierten, effektiven Prozess über das formale Setting und andererseits vermittelt die Anwendung von SK beinahre nebenbei die Werte, die für ein gelingendes Miteinander wesentlich sind.

Von einer nicht-formalisierten Anwendung von SK sprechen wir, wenn Menschen, die in Entscheidungsprozessen einander bereits wohlgesonnen sind und das gemeinsame Wohl der zu findenden Lösung nicht nachsteht, oder wenn über die Anwendung von SK eben jene Haltung von Einzelnen als auch der Gruppe bereits eingenommen ist. In diesem Fall wird quasi ganz “natürlich” konsensiert.

Formale Prozess-Anwendung von SK in konkreten Settings

Nicht-formaliserte Anwendung von SK in Gesprächen

Nicht über unsere Köpfe

Individuelle und kollektive Lernfelder

Mit der Methode Systemisches Konsensieren gewinnen Menschen ihre intrinsische Motivation sowie das Vertrauen in die eigenen Stärken zurück. Sie erleben sich selbstwirksam. So werden Potentiale freigesetzt, für das gemeinsame Ziel, für die Organisation und deren KundInnen.
Für diesen Entwicklungsprozess braucht es ein gewandeltes Selbstverständnis, eine neue Haltung und ein entsprechendes Handwerkszeug. SK-ExpertInnen begleiten Gruppen und Organisationen auf diesem Weg.

Widerstand, der im System nicht geäussert werden kann, wendet sich gegen das System.

Dr. Erich Visotschnig

Miterfinder von "Systemisches Konsensieren", ISYKONSENS International

Die Anwendung von SK führt zu

  • pragmatischer, effizienter und nachhaltiger Problemlösung und dem Treffen tragfähiger Entscheidungen.
  • vertieften kollektiven Auseinandersetzungen mit Dilemmata und Möglichkeiten, Vision und Purpose, Innovations- und Gruppenprozessen.
  • einer neuen Kultur des Miteinanders, mittel- bis langfristig.

 

Positive Nebenwirkungen

Systemisches Konsensieren führt kurzfristig und langfristig zu tragfähigen Entscheidungen. Langfristig kommen neuen individuellen Fähigkeiten dazu. Außerdem etabliert eine Gruppe eine Haltung, die den Gemeinsinn über die konstruktive Einbindung der Einzelnen ermöglicht.

  • Gemeinsam Lösungen finden und umsetzen
  • Vertrauensbildung ermöglichen
  • Transparenz ermöglichen
  • Wertschätzendes Feedback und Debattenkultur etablieren
  • Alle Beteiligten werden gleichermaßen mit ihrer Meinung “gehört”
  • Betroffene werden zu Beteiligten
  • Wertschätzung und Nutzung von Vielfalt zur gemeinsamen Gestaltung von Lösungen
  • Entscheidungen auf Augenhöhe treffen
  • Steigerung von Motivation und Komitment
  • Ressourcenschonend Ziele finden und erreichen
  • Fakten, Erfahrungen und Emotionen werden berücksichtigt
  • Gemeinsinn wird gefördert

LERNEN DURCH ERLEBEN

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Gerne beraten wir Sie zu unserem breit gefächterten, erlebnisorientierten SK-Angebot, für Sie passenden SK-Terminen oder unseren ExpertInnen für SK.

SK ist der inklusive Umgang mit Unterschieden.

Elisabeth Handl

Heart Catalyst, 1000AND1

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18. Januar 2020

Mentoring-Vertiefungs-Tag @ Institut für den Situationsansatz – ISTA

19. Januar 2020

10:00 Themen-Tag: Mit Kindern entscheiden @ Institut für den Situationsansatz – ISTA

22. Januar 2020

31. Januar 2020

SK-Basisseminar @ Alupi Unternehmensberatung