ISYKONSENS International - Institut für Systemisches Konsensieren

SK und andere Konsensverfahren: Das Besondere am Konsensieren

Das SK-Prinzip ist nicht als Konkurrenz zu bekannten Konsensverfahren gedacht. Wo Gruppen mit Letzteren gute Entscheidungen treffen, sollte das nicht geändert werden. Das SK-Prinzip behebt jedoch Einschränkungen der derzeit bekannten Konsensverfahren, die deren Einsetzbarkeit begrenzen:
Blockieren
Entscheidungen durch Konsensieren sind nicht blockierbar

  • Das Systemische Konsensprinzip stellt keinerlei Ansprüche an den guten Willen der Beteiligten.
  • Entscheidungen nach dem SK-Prinzip sind nicht blockierbar.
  • Das SK-Prinzip stellt keine Anforderungen an die Eloquenz der Teilnehmer. Kein Teilnehmer muss sich exponieren oder die Motive für seine Ablehnung darlegen. Im Extremfall kann sogar vollständig anonym konsensiert werden. Dies kann den Teilnehmern viel Stress ersparen. Und es erlaubt auch jenen Gruppenmitgliedern ihre Interessen zu wahren, die sonst aufgrund von Abhängigkeiten in der Gruppe schweigen oder ihre Interessen verraten müssten.
  • Weil Systemisches Konsensieren nicht blockierbar ist und der Widerstand der Teilnehmer durch Zahlenwerte erfasst wird, ist Systemisches Konsensieren für beliebig große Gruppen geeignet.
  • Es ist eine Besonderheit von Systemischem Konsensieren, dass eine Vielfalt von Entscheidungsalternativen nicht nur entwickelt, sondern bis zur endgültigen Entscheidung erhalten bleiben kann.  Es sind keine Einschränkungen nötig, durch welche gute Lösungen verloren gehen könnten.
Dadurch ist Konsensieren in vielen Fällen auch dort zielführend einsetzbar, wo für die bekannten Konsensverfahren keine Erfolgschancen bestehen.