Wir haben bei der Besprechung des SK-Prinzips das Machtparadoxon kennen gelernt und die Verhaltensumkehr, die unter den Beteiligten eintritt, weil durch das SK-Prinzip Entgegenkommen zur Grundlage des eigenen Erfolgs wird.
Das SK-Prinzip bewirkt eine Verhaltensumkehr und harmonisiert die Gruppenstimmung.
Das systembedingte Interesse einander entgegen zu kommen und Bedürfnisse, Vorstellungen und Ideen der anderen zu erfahren, ermöglicht es den Prozess der Lösungssuche so zu strukturieren, dass selbst egoistische Motive zur Antriebsquelle im gruppendynamischen Prozess werden. Entgegenkommen wird dabei nicht mehr als Schwäche empfunden, sondern als legitime Strategie im eigenen Interesse.
Diesen strukturierten Prozess der Problembehandlung nennen wir "Vertieftes Konsensieren" (vormals: "Erweitertes Konsensieren").Er besteht aus den vier Hauptstufen:
I.) Zielerhebung
II.) Vorschläge entwickeln und durchleuchten
III.) Vorschläge verbessern
IV.) Rangordnung bezüglich der Nähe zum Konsens bestimmen
welche sich wieder in mehrere Unterstufen gliedern, so dass sie insgesamt einen elfstufigen Prozess erhalten.II.) Vorschläge entwickeln und durchleuchten
III.) Vorschläge verbessern
IV.) Rangordnung bezüglich der Nähe zum Konsens bestimmen

