Dabei werden bei wichtigen Entscheidungen die Kreativität und Erfahrung der MitarbeiterInnen einer Führungskraft nutzbringend eingesetzt. Nach einer Beschreibung des zu lösenden Problems und der benötigten Informationen werden die MitarbeiterInnen eingeladen, (mit der Führungskraft gleichberechtigt oder ohne diese) eine Lösungsvielfalt zu entwickeln. Diese werden von den MitarbeiterInnen anschließend durch Konsensieren in einem Lösungsband gereiht (s. Bewerten und entscheiden: Im Normalfall).
Danach entscheidet die Führungskraft nach bestem Wissen und Gewissen. Sie ist für ihren Entscheid nach wie vor voll verantwortlich. Eine Entscheidung gegen den bestgereihten Vorschlag ist selbstverständlich möglich, muss aber den MitarbeiterInnen gegenüber und auch nach oben begründet vertreten werden. Falls sich diese Entscheidung nicht bewährt, riskiert die Führungskraft das Vertrauen in ihre Kompetenz zu verlieren. Sie wird sich also im Normalfall zum eigenen Vorteil mit den gemeinsam erarbeiteten Vorschlägen und deren Rangordnung eingehend auseinandersetzen, ohne vorschnell einsame Entscheidungen zu treffen.Dadurch ergibt sich eine Fülle von Vorteilen sowohl für das Unternehmen als auch für seine MitarbeiterInnen.
