im Alltag:
Im Familien- und Freundeskreis
Der beste Einstieg ist wahrscheinlich über
Schnellkonsensieren (siehe auch "
Starthilfe"). Wenn immer Sie sonst die Frage gestellt hätten: "Wer ist dafür?", fragen Sie jetzt einfach: "Gibt es Einwände dagegen?" Und wenn es keine gibt, ist keine weitere Gegenfrage mehr nötig, der Entscheid ist bereits gefallen: die infrage stehende Option wird ausgeführt.
Sollte es Einwände geben, folgen Sie einfach den übrigen Schritten des Schnellkonsensierens. Oft genug eingesetzt, geht Konsensieren langsam in Fleisch und Blut über und ist dann auch bei komplexeren Entscheidungen bereits ein vertrautes Werkzeug.
Durch einmaliges
Konsensieren hat die Familie die Aktivitäten des Tages und deren Reihenfolge bestimmt
In einfachen Fällen leistet
Auswahlkonsensieren gute Dienste. So standen Oma und Opa, die gemeinsam mit ihren Enkeln Anni (14), Gerti (16) und Rudi (13) einen Wochenendausflug nach Budapest unternommen hatten, vor dem Problem, ein für alle befriedigendes Tagesprogramm auf die Beine zu stellen. Aufgrund der Altersstruktur und der Geschlechtsunterschiede kann man sich die unterschiedlichen Interessen der Beteiligten gut vorstellen und die Schwierigkeiten, diese unter einen Hut zu bringen. Also wird
konsensiert.
Und schon steht das Programm und zwar nicht nur in seinem Inhalt, sondern auch in der Reihenfolge der Unternehmungen.
Es ist ein ausgesprochen vergnüglicher und harmonischer Ausflug geworden.