ISYKONSENS International - Institut für Systemisches Konsensieren

Bewerten und entscheiden: Unterschiedliche Skalen

Bewertungsarten_Konsensierungskarten_5
Die Konsensierungsfächer sind für eine Skala von 10 W-Stimmen als Obergrenze ausgelegt
Bei der Beschreibung der Grundlagen des SK-Prinzips sind wir davon ausgegangen, dass jeder Vorschlag von jedem bewertenden Gruppenmitglied anhand einer zehnteiligen Ablehnungs-Skala von Widerstandsstimmen (W-Stimmen) bewertet wird.  Diese Skala ist  nicht bindend, auch andere Skalen sind möglich. Alle Skalen sollten jedoch bei 0 W-Stimmen beginnen und bis zu einer festen, positiven W-Stimmen-Obergrenze gehen.

Dabei bedeuten:
  • 0 W-Stimmen: Ich habe nichts gegen diesen Vorschlag einzuwenden.
  • W-Stimmen-Obergrenze: Ich lehne diesen Vorschlag entschieden ab.
  • Zwischenwerte werden nach Gefühl vergeben. Jeder Wert kann mehrmals vergeben werden.

Manche Menschen haben einen Widerwillen gegen Zahlen. In solchen Fällen sollte man "sprechende Skalen" verwenden. Der Widerstand der Beteiligten wird dann in der sprechenden Skala ausgedrückt und erst zum Zwecke der Auswertung in Zahlenwerte umgewandelt.
Bewährt hat sich die Skala:
  • Kein Widerstand / keine Einwände (entspricht 0 W-Stimmen)
  • Leichte Bedenken (entspricht 1 W-Stimme)
  • Mittlere Bedenken (entspricht 2 W-Stimmen)
  • Schwere Bedenken (entspricht 3 W-Stimmen)
  • An der Grenze des Zumutbaren (entspricht 4 W-Stimmen)
  • Auf gar keinen Fall (entspricht 5 W-Stimmen als W-Stimmen-Obergrenze)
Welche Skala auch immer man wählt, jeder Vorschlag sollte von jedem Beteiligten gemäß der gewählten Skala bewertet werden.