Diese Methode kann man unterstützen, wenn man vorgefertigte Konsensierungstabellen ausfüllt.
Erstaunlicherweise ist es viel einfacher und geht viel schneller, wenn man Konsensierungsfächer verwendet. Dabei werden die einzelnen Vorschläge nacheinander bewertet. Auf Zuruf eines Moderators halten sämtliche Beteiligten die Karte des Fächers mit dem Widerstandswert für den gerade betrachteten Vorschlag hoch und der Moderator addiert laut und im Kopf. In Gruppen bis zu maximal 30 beteiligten und etwa 10 Vorschlägen (also etwa 300 Werten) funktioniert das erstaunlich gut.Sofern man mit einer 10-er-Skala arbeitet und mehr als 300 Werte zu verarbeiten sind, empfiehlt sich Computer-Unterstützung. Falls alle Beteiligten an einem Ort versammelt sind, können Sie unseren W-Stimmen-Rechner benutzen, sonst verwenden Sie bitte die online-Konsensierungen.
Bei anderen Skalen kann man mit anderen Hilfsmitteln arbeiten.
Vereinfachtes Bewerten: Beim vereinfachten Bewerten, werden zwei Hände verwendet.
Es bedeuten:- Keine Hand oben: Ich habe keinen Einwand
- Eine Hand oben: Ich habe ernsthafte Bedenken
- zwei Hände oben: Ich lehne diesen Vorschlag entschieden ab.
Beim Schnellkonsensieren wird der Einwand durch Heben einer Hand signalisiert (Bild von hofschlaeger / www.pixelquelle.de)
Kinder bedürfen kindergerechter Methoden, um mit Konsensiern vertraut zu werden. In einer Schuklasse mit 5 - 7-jährigen Kindern haben wir haben wir mit einer 5-stelligen Skala gearbeitet und die einzelnen Stufen durch Kärtchen symbolisiert: Die Ringe auf den einzelnen Kärtchen waren Symbole für die W-Stimmen.
Die Kinder haben Spielringe (Weh-Ringe) darauf gelegt, welche zu Türmen gestapelt und dann in ihrer Höhe verglichen wurden. Der niedrigste Turm war der mit den wenigsten Spielringen und daher auch der mit den wenigsten W-Stimmen.
