ISYKONSENS International - Institut für Systemisches Konsensieren

Vertieftes Konsensieren: 5.) Lösungssuche

Alle Interessierten können gleichberechtigt daran teilnehmen. Machen Sie die Beteiligten wiederholt darauf aufmerksam, dass laut SK-Prinzip jener Vorschlag gesucht wird, der von allen gemeinsam am wenigsten abgelehnt wird. Daher können nur solche Vorschläge Erfolg haben, welche die übergeordnete Fragestellung und die individuellen Sichtweisen so gut wie möglich berücksichtigen.
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Viele Lösungsvorschläge entstehen im Lösungsbereich. Manche davon berücksichtigen einzelne WISI's besonders. Auch die Nulllösung wird aufgenommen, damit sie später bewertet wird.
Es ist wichtig, dass dies von allen Beteiligten verstanden wird. Auch hier würde Kritisieren, Vorverurteilen oder Ablehnen die Kreativität der Gruppe einschränken. Jede Person kann mehrere Lösungsvorschläge (L) einbringen. Es entsteht eine wechselseitige Inspiration aus der viele Vorschläge hervorgehen.

Viele Lösungsvorschläge entstehen im Lösungsbereich. Falls Sie die übergeordneten Fragestellungen in Gruppen geordnet haben, sollten Sie auch die Lösungsvorschläge diesen Fragengruppen zuordnen. Wieder ist es der Autor des Lösungsvorschlages, der mit der Zuordnung einverstanden sein muss.

Bringen Sie als Ausweichmöglichkeit und Prüfstein unbedingt die „Nulllösung" als zusätzlichen Vorschlag ein, z.B. „Alles soll so bleiben wie es ist", oder (immer möglich) „Treffen wir keine Entscheidung / Verschieben wir die Entscheidung" oä.

Dokumentieren Sie die Lösungsvorschläge in einer vorläufigen Vorschlagsliste und machen Sie diese allen zugänglich und für alle sichtbar.