Gehen Sie nicht von einer Ja-Nein- bzw. Entweder-Oder-Formulierung aus. Versuchen Sie offene W-Fragen zu finden, zum Beispiel im Konfliktfall: „Was können wir tun um dieses Problem für alle Beteiligten und Betroffenen zufriedenstellend zu lösen?"
Die übergeordnete Frage sollte mit einem W-Fragewort beginnen: Wie ...? Was ...? Wohin ...? Wodurch ...?
Wenn die einzelnen Fragestellungen zu sehr divergieren, empfiehlt es sich allerdings, sie zu Gruppen zusammenzufassen, so dass jede Gruppe auf eine gemeinsame Facette der gestellten Aufgabe konzentriert ist. Dabei ist es der Autor der jeweiligen Frage, der mit ihrer Zuordnung zu einer speziellen Gruppe einverstanden sein muss.
Eventuell kann man durch Schnellkonsensieren die Widerstände der Gruppe gegen die Aussage "Diese übergeordnete Frage sollte vordringlich behandelt werden" und die Nulllösung "Keine der vorhandenen übergeordneten Fragen behandeln, sondern noch weitere suchen" feststellen. Dadurch würde man eine Reihung der Fragestellungen erhalten und so das Interesse der Gruppe auf die dringenderen Fragestellungen lenken.
