ISYKONSENS International - Institut für Systemisches Konsensieren

Das SK-Prinzip: Erfolgskriterien, Verhaltensumkehr, Interessenausgleich

Da beim Konsensieren laut "Machtparadoxon" nur Entgegenkommen Erfolg verspricht und Menschen lernfähige Wesen sind, die sich nicht dem Frust dauernder Erfolglosigkeit aussetzen wollen, entsteht daraus eine totale Verhaltensumkehr gegenüber heute üblichen gruppenegoistischen und rücksichtslosen Verhaltensmustern.

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Entgegenkommen bringt Erfolg
Jeder, der mit seinen Vorschlägen erfolgreich sein will, muss schon aus eigenem Interesse bemüht sein, die Wünsche und Meinungen der anderen anzuhören und sie zu verstehen, um sie angemessen berücksichtigen zu können.
Gruppen, in denen konsensiert wird, zeigen daher ein Gruppenklima des gegenseitigen Verstehen-Wollens und der Gemeinsamkeit. In diesen Gruppen verstehen die Menschen, dass es jetzt ausschließlich um eine aus Gemeinschaftssicht möglichst gute Lösung geht.

 

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Konsensieren fördert das Gruppenklima
Und zwar nicht aufgrund von moralischen Forderungen, sondern aus systemischen Gründen. Wie das Beispiel des Turnvereins zeigt, an welchem wir das Versagen der Mehrheitsabstimmung demonstriert haben, reicht auch eine einfache Mehrheit nicht, um sich beim Konsensieren durchzusetzen. Die Macht der Stimmenzahlen hat als Entscheidungsprinzip ausgedient. Stattdessen zählt die Qualität des Vorschlags aus der Sicht der ganzen Gruppe, also hinsichtlich seiner Nähe zum Konsens und somit zum größtmöglichen Interessenausgleich.