ISYKONSENS International - Institut für Systemisches Konsensieren

Das SK-Prinzip: Das Machtparadoxon

Wer nur egoistische Interessen vertritt, wird Widerstand ernten. Daher wird auch der Gruppenwiderstand gegen seinen Vorschlag hoch sein. Da unter den Bedingungen des SK-Prinzips der Vorschlag mit dem geringsten Gruppenwiderstand gesucht wird, ist so ein Vorschlag chancenlos.

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Machteinsatz führt beim Konsensieren zu Erfolglosigkeit
Daher gilt das Machtparadoxon: Wer machtorientierte oder egoistische Vorschläge einbringt, wird Widerstand ernten und kann sich deswegen nicht durchsetzen.

Nur wer fähig und bereit ist, in seinen Vorschlägen neben den eigenen Interessen auch die Interessen der Anderen möglichst weitgehend zu berücksichtigen, hat damit Erfolgchancen.

Nicht machtstrebende Egoisten, sondern gemeinschaftlich denkende Menschen formen die Entscheidungen nach dem SK-Prinzip.

Systemisches Konsensieren ist ein Entscheidungsinstrument, ohne ein Machtinstrument zu sein.