ISYKONSENS International - Institut für Systemisches Konsensieren

Das SK-Prinzip: Systemisches Konsensieren

Konsensieren ist so einfach:

1. Möglichst viele Vorschläge werden entwickelt

2. Die Vorschläge werden von allen Beteiligten bewertet

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Beim Konsensieren hat jeder Gelegenheit, seinen Widerstand auszudrücken (Bild: hofschlaeger / www.pixelquelle.de)
Beim Bewerten kann jedes Gruppenmitglied seine subjektive Ablehnung, Unzufriedenheit, Widerstände, Ängste, Bedürfnisse und Nöte gegenüber jedem einzelnen Vorschlag durch Widerstandstimmen (W-Stimmen) ausdrücken:
  • 0 W-Stimmen bedeutet: Ich habe keinen Einwand gegen diesen Vorschlag.
  • 10 W-Stimmen bedeuten: Dieser Vorschlag ist für mich unannehmbar.
  • Zwischenwerte werden nach Gefühl vergeben.

3. Der Gruppenwiderstand wird errechnet. Für jeden Vorschlag werden die W-Stimmen zusammengezählt, die er von allen Beteiligten erhalten hat. Dies ist sein Gruppenwiderstand.

4. Der Vorschlag mit dem geringsten Gruppenwiderstand kommt dem Konsens am nächsten. Er erzeugt in der Gruppe das geringste Konfliktpotential und gilt als „konsensiert".

5. Das Verfahren macht keinerlei Voraussetzungen über den guten Willen der Beteiligten. Da es stets einen Vorschlag mit geringstem Gruppenwiderstand gibt, ist Konsensieren nicht blockierbar, sondern liefert stets eine Lösung. Falls mehrere Vorschläge den gleichen geringsten Gruppenwiderstand erhalten, können unter diesen andere Kriterien eingesetzt werden, um zu einem eindeutigen Entscheid zu kommen