1. Möglichst viele Vorschläge werden entwickelt
2. Die Vorschläge werden von allen Beteiligten bewertet
- 0 W-Stimmen bedeutet: Ich habe keinen Einwand gegen diesen Vorschlag.
- 10 W-Stimmen bedeuten: Dieser Vorschlag ist für mich unannehmbar.
- Zwischenwerte werden nach Gefühl vergeben.
3. Der Gruppenwiderstand wird errechnet. Für jeden Vorschlag werden die W-Stimmen zusammengezählt, die er von allen Beteiligten erhalten hat. Dies ist sein Gruppenwiderstand.
4. Der Vorschlag mit dem geringsten Gruppenwiderstand kommt dem Konsens am nächsten. Er erzeugt in der Gruppe das geringste Konfliktpotential und gilt als „konsensiert".
5. Das Verfahren macht keinerlei Voraussetzungen über den guten Willen der Beteiligten. Da es stets einen Vorschlag mit geringstem Gruppenwiderstand gibt, ist Konsensieren nicht blockierbar, sondern liefert stets eine Lösung. Falls mehrere Vorschläge den gleichen geringsten Gruppenwiderstand erhalten, können unter diesen andere Kriterien eingesetzt werden, um zu einem eindeutigen Entscheid zu kommen
