Das SK-Prinzip lautet in seiner einfachsten Version:
Die Gruppe entwickelt möglichst viele Vorschläge und wählt dann jenen aus, der dem Konsens und damit dem Interessenausgleich am nächsten kommt.
Das ist jener Vorschlag, der in der gesamten Gruppe die geringste Ablehnung und daher auch das geringste Konfliktpotenzial erzeugt. Es ist daher unter den vorhandenen Vorschlägen gleichzeitig derjenige, der den besten Interessenausgleich unter den Beteiligten erzielt.
Diese Alternative nennen wir "konsensiert". Der Prozess, der zum Suchen dieser Alternative abläuft, heißt "Konsensieren".
Konsensieren heißt, die größtmögliche Näherung an den Konsens suchen
In vielen Fällen müssen außer dem konsensierten Vorschlag noch weitere konsensnahe Vorschläge in die Entscheidungsfindung mit einbezogen werden. Daher lautet die allgemeinste Formulierung des SK-Prinzips:
Die Gruppe entwickelt möglichst viele Vorschläge und ordnet diese sodann hinsichtlich ihrer Nähe zum Konsens.
Diese Reihung der Vorschläge ergibt sich beim "Konsensieren" von selbst.
